Mythos-Lyrik: Der Gug

Kinder kann man gar nicht früh genug an die Wesenheiten aus H. P. Lovecrafts grauenerregenden Schriften heranführen. Schließlich müssen die lieben Kleinen irgendwann lernen, mit dem Namenlosen Grauen aus fremden Dimensionen umzugehen. Also habe ich ein kleines Lehrgedicht geschrieben, das eine der bizarrsten Mythoskreaturen in Reimform schildert.

Das Gug-Gedicht

Guck dir den Gug an,
Ist der nicht schmuck, Mann?
Hat überall Fell,
Behäbig, nicht schnell.
Mit Vertikal-Mund
Ist stets er gesund.
Vier Hände, zwei Arme,
Lebt nicht im Schwarme.
Der Einzelgänger
Ist Menschenfänger,
Fleischverdauer,
Meistens sauer.
Ein Gug: Von kurzem schwarzem Haar bedeckte menschenähnliche Kreatur mit Krallen, zwei Unterarmen an jedem Arm und einem vertikalen Maul.

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