Archiv der Kategorie: Netztipp

Schluss mit Rezis!

Zumindest bei mowrooshud.com. Stattdessen gibt es jetzt Reviews von genialer und beschissener Literatur, grottigen und geilen Filmen, prickelnden und ankotzungswürdigen Kulturveranstaltungen bei fischpott. Aktuell aus dem Ruhrgebiet und dem Norden. Deswegen Fisch und Pott, ihr versteht.

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Ein Kommentar

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Zuviel Zeit?

Ein Überschuss an Zeit jeglicher Art lässt sich ja prima mit dem Internet vernichten. Zum einen empfiehlt sich da natürlich das Bloggen als temporale Fressmaschine. Aber auch durch passiven Konsum kann ein jeder Nutzer und erst recht jede Nutzerin unglaubliche Mengen an Zeit plattmachen. Dafür gibt es wunderbare Webseiten, wie ich immer wieder feststellen muss.

Als erstes stelle ich an dieser Stelle die wirklich tollen TV-Tropes vor. Wer Probleme hat, ein Red Shirt von einem Red Herring zu unterscheiden oder wissen möchte, wann eine TV-Show wirklich den Shark jumpt (Scusi for my denglisch), der sollte sich diese Seite ansehen. Alle Tropoi aus Film und Fernsehen, Literatur und Cartoon, Oper und Computerspiel (und allen anderen Medien) werden hier ausführlichst erläutert und mit Beispielen ausgestattet.

Angenommen, der Herr der Ringe wäre gar kein Buch (oder eine Romanverfilmung), sondern einfach eine nerdige, nervige Rollenspielrunde mit einem echt schlechtem Spielleiter. Was für Tolkienianer (oder Jackson-Fans) unvorstellbar ist, wird beim Webcomic DM of the Rings zu schrecklich lustiger Unterhaltung. Szenen aus der Verfilmung werden mit Sprechblasen ausgestattet, damit jeder mitkriegt, von was für einem miesen Powergamer Gimli gespielt wird oder dass Gandalf einer dieser nervigen NPCs ist, die alles besser wissen. Köstlich.

In die selbe Kerbe schlägt auch Darths&Droids, nur dass hier nicht mit Elbenklingen, sondern mit Laserschwertern zugehauen wird. Das schöne ist, dass unter dem Gesichtspunkt der chaotischen RPG-Runde The Phantom Menace auf einmal sehr viel mehr Sinn ergibt. Einer der Spieler muss aus seine kleine Schwester aufpassen, die mitspielt und sich Jar Jar Binks ausdenkt „Er hat große Schlappohren wie ein Kaninchen … und einen Kopf wie ein Pony … und er ist rosa!“ Auf jeden Fall eine unterhaltsame Seite, um überschüssige Zeitreserven zu verbrennen.

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Mittelalter-Monster!

Uah, tödlicher Dung!

Uah, tödlicher Dung!

Ein schönes Weblink für Fantasy-Rollenspieler und Mediävisten gleichermaßen: The Medieval Bestiary

Wer schon immer einmal wissen wollte, welche Perlen der Weisheit die mittelalterliche Zoologie bereithielt, dem sei diese Seite empfohlen. Besonders schön finde ich die These von der Feindschaft zwischen Drachen und Panthern, illustriert durch zahlreiche Bilder auf denen sich Drachen vor dem „süß riechendem“ Atem von Panthern in Sicherheit bringen. Meistens in Vogel-Straß-Taktik, mit dem Kopf in der nächsten Erdhöhle.

Toll sind aber die Lebewesen, die es bisher in noch kein mir bekanntes Rollenspiel-Bestiarium geschafft haben. Etwa der oben abgebildete Bonnacon, der Verfolgern sein Hinterteil zuwendet, um sie mit seinem „wie Feuer brennenden“ Dung zu beschießen – treffsicher bis auf 400 Meter Entfernung.  Plinius der Ältere hatte es wohl nicht so mit der Quellenkritik.

Ein weiteres Highlight ist der Hydrus, eine Schlange, die sich mit Schlamm einschmiert und dem nächsbesten Krokodil in den Rachen springt, um das Tier dann von innen aufzufressen. Ich wusste gar nicht, dass Gigers Alien einen so frühen Vorläufer hatte.

The Medieval Bestiary ist ein wahres Schatzkästlein an solchen frühen zoologischen Berichten und hunderten, wundervollen mittelalterlichen Illustrationen. Nicht nur für Monsterfreunde, sondern auch für kulturhistorisch Interessierte eine spannende Web-Lektüre.

Dachse beim Bergbau

Dachse beim Bergbau

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Return of the Unliving Thread I

He's coming to get you!

He's coming to get you!

Ich hoffe, die geneigte Leserschaft verzeiht mir das schlechte Wortspiel im Titel, aber schließlich geht es um das abgeschaltete und wiedergekehrte Zombieforum untote.net.

Sah es im Januar so aus, als sei der Community der finale Kopfschuss verpasst worden, haben sich ein paar Re-Animatoren gefunden, die untote.net als untote.org wieder ins Leben zurückgerufen haben. Wenn man also online über wandelnde Leichen und nach Menschenfleisch gierende Ghule plaudern will, ab zu untote.org.

Wer seinen Lesehunger auf kurzgestückelte Storys über Böse Tote stillen will, muss sich allerdings noch ein wenig gedulden. Agenda-Z 2010, sag ich mal.

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